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Open Data beim Social Community Day 2013

Und schon wieder: Open Data. Diesmal beim Social Community Day am 24. Oktober 2013 in Köln. Die Veranstaltung wurde vom Grimme Institut nun schon zum vieren Mal veranstaltet, dieses mal mit dem Thema “Offene Regierung – offene Gesellschaft”. Klar, dass Open Government hier der Dreh- und Angelpunkt der Themen war.

Zwei Keynotes zu Beginn und zwei Podiumsdiskussionen stimmten auf das Thema ein bevor es in die Sessions ging. Details zu den Keynotes und Diskussionen wird man sicherlich in den nächsten Tagen auf der Webseite des Social Community Days finden. Toll an der Veranstaltung fand ich, dass die üblichen Filter Bubbles durchbrochen wurden.

Meine Session Open Data

Ich bin eingeladen worden, eine Session “Open Data” zu gestallten. Eine großartige Möglichkeit! Aufhänger sollte das Projekt Offene Daten Moers sein.

Open Data, also offene Daten, werden oft als Voraussetzung für eine offene Regierung und Gesellschaft betrachtet. Einige Kommunen, Länder und Ministerien stellen schon Datensätze als offene Daten bereit. Um Open Data handelt es sich, weil die Datensätze zur freien Nutzung und in offenen, maschinenlesbaren Formaten bereit stehen. Jeder darf die Daten verwenden – auch für kommerzielle Zwecke, einzige Voraussetzung ist die Angabe der Quelle. Weil die Daten im Rohformat vorliegen, sind sie nicht für jeden nutzbar. Entsteht etwa eine neue Wissens- und Bildungselite?

In der Session waren sehr tolle Menschen! Danke an jeden einzelnen für die tolle Diskussion in der zweiten Hälfte.

Persönliches Highlight: @elmarburke taucht mit uns tief in #OpenData und @OpenDataMoers ein. #commons #scday13 pic.twitter.com/s5K4iDIC3T

— Nadia Zaboura (@nadia_z) October 24, 2013

In den einführenden Slides war mir wichtig, dass es Daten geben kann die zwar zugänglich, nicht aber Open sind. Daher zerlegte ich den Begriff Open Data in Open und, ja, Data. Kurz: Open ist’s dann, wenn die Lizenz offen ist und die Daten benutzbar sind. Data ist’s dann, wenn es Daten sind, die Strukturen folgen.

Open Data findet in deutschen Kommunen noch sehr wenig statt. Es gibt sieben Kommunen, die Open Data machen. Davon sind vier, und damit mehr als die Hälfte, NRW-Kommunen. Eine aktuelle Liste hat die Stadt Bonn parat.

Wer in seiner Kommune Open Data wünscht, den rufe ich auf einfach danach zu fragen.

Spread the word: einfach in der Verwaltung nachfragen, ob und wie #opendata dort umgesetzt wird. Die Leute reagieren meist positiv! #scday13

— Social Community Day (@soccomday) October 24, 2013

Der @elmarburke wäre auch gut geeignet als Animateur im Urlaubsclub :D #scday13

— Thorsten Sterk (@thorstensterk) October 24, 2013

Brauchen wir "digitale Spielplatzpaten"? Menschen, Firmen, Institutionen, die uns #opendata bereitstellen & interpretieren? #scday13 #ws2

— Social Community Day (@soccomday) October 24, 2013

Schöne Wortmeldung: Die Dateninhaber müssen ihre Daten freigeben, loslassen können - damit Menschen diese kreativ nutzen. #scday13 #ws2

— Social Community Day (@soccomday) October 24, 2013

Rückmeldung: Ja, wir brauchen sowohl Rohdaten als auch Datenmakler. Denn nicht jeder Bürger wird sich mit #opendata befassen. #scday13 #ws2

— Social Community Day (@soccomday) October 24, 2013

Open Data Institut

Ein Auftrag an @NRWpunktDE aus dem #opendata Workshop des #scday13: Das Land soll die Gründung eines "Open Data Instituts #NRW" prüfen.

— Social Community Day (@soccomday) October 24, 2013

Ja, und jetzt überlege ich, wie man ein solches Institut gestalten kann. Ein Startup, was Daten nutzt um sie zugänglich zu machen. Dazu irgendwas mit Europa. Cross-Border. Aber der Gedanke ist noch so unsortiert wie er hier steht. Für Ideen bin ich offen (höhö) und freue mich über Kommentare zu diesem Thema. Gerne auch per Mail an hallo@elmarburke.de.

Die Slides

Oder als ganze Seite. Oder als PDF.

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